Dienstag, 24. November 2009


Menschenmassen, alles Gaeste oder Verwandte 8. Grades,.... und wie gesagt vor allem Maenner, Freunde des Braeutigams.

Braut und Braeutigam.

Partyzelt und Festwiese.

Schminken der Braut.

Montag, 23. November 2009

Hochzeit

Nachdem uns im vornherein gesagt wurde, dass es wichtig sei zum Hochzeitstag puenktlich zu erscheinen, haben wir sogar auf unsere vollstaendige Reisportion verzichtet, um 8:00 vor dem Waisenhaus auf Gita zu warten. Nach einer Stunde Wartezeit im Waisenhaus waren Gitas Haare endlich trocken, die Bilder von Mim Lal mit unserer Hilfe bearbeitet, eine Tasse Tee getrunken, eklige "Brezelblumen" gegessen und der Schmuck fuer den Braeutigam fertiggebastelt, es konnte endlich losgehen.
Die Haare der Braut waren bei unserer Ankunft bereits frisiert, den Schminkvorgang und das Einkleiden mit dem Sari konnten wir mit dem Rest der Frauen der Familie (jaja, wir gehoeren auch zu der Familie, wurden mit dem roten thikapunkt aufgenommen) aber noch gut und gemuetlich beobachten. Danach hiess es mal wieder warten, diesmal auf den Braeutigam. Die 5 Stunden haben wir damit verbracht uns mit den anderen Familienmitgliedern, die kein Englisch verstehen, zu unterhalten, Tee zu trinken, Fotos zu schiessen, Kekse zu essen und anschliessend zum Snack und zum Lunch ins grosse Festzelt zu wandern. Als Snack wurde uns wieder einmal fritierte Sachen angeboten. Diesmal Pommes, Brezelblumen, Erdnuesse, Chips, Bueffelfleisch, Huehnchen und Orangensaft. Reis, Linsen, Tomaten(suppe?), Bohnen, Gurken, Moehren, Fleisch, Fleisch, Fleisch bekamen wir dann anschliessend zum Dinner.
Vollgestopft und unsicher, ob das nun schon die Hochzeit gewesen sei (...haben ja immer noch nichts verstanden...) wurden wir dann aus unseren Plastikstuehlen von extrem lauter Blasmusik gelockt. Ein riesen Umzug, angefuehrt von der Blaskapelle kam den Feldweg entlang auf unser Partyzelt zu. Gefolgt von mindestens 100 Maennern in schwarzen anzuegen (Freunde des Braeutigams, die braut darf keine einladen..), dem Auto mit dem Braeutigam und anderen Gaesten.
JETZT kam also der hoehepunkt, der sich wiedermal nicht besonders zuegig abspielte, 3 Stunden spaeter waren die beiden Mann und Frau und die Frau eher weniger zufrieden, sie hat den ganzen Tag weinend im Haus verbracht und wurde von Schwestern, Cousinen, Tanten usw getroestet. Anscheinend war der eklige, dicke, arrogante Braeutigam nicht ihre grosse Liebe. Uns wurde erzaehlt, sie sei traurig, weil sie nun in das 15 km entfernte bhaktapur zu ihrem Mann ziehen muesse und ihre Familie zureucklassen muss. Wer weiss...wer weiss....;)

Abschliessend haben wir uns (wir konnten kein essen mehr sehen, auch nicht den whiskey (es gab nichts anderes mehr zu trinken...)) ganz gut aus der affaire gezogen und sind mit den waisenkindern heimgelaufen. Nach einer Stunde Fussmarsch waren wir zu Hasue und haben CID geschaut. Ein wirklich interessanter Tag.

Bis bald,

Jule und Sophie

Dienstag, 17. November 2009




"I also want to have a butterflyyyyyyyy, meeee too!!!!!"

Waesche waschen auf dem Dach.

Sonntag, 15. November 2009



Puspa und Renzen (mit ziemlich vielen Loeckchen am naechsten Tag)

daneben Renzen bei den Hausaufgaben. (16:00Uhr Schulschluss, bis ca. 18:00Uhr Studierzeit, danach Essen. Schulfrei ist nur an Feiertagen und Sonntags. )



Spielen mit den Kindern :)


Leben an der Armutsgrenze.


Arbeit in der Schule. Hier: Weihnachtsbilder fuer die deutschen Paten malen und englische Texte darunter schreiben.

Donnerstag, 12. November 2009

bhaktapur,schule und co

soo jetzt haben wir ja schon wieder lange nichts mehr von uns hoeren lassen. in der zwischenzeit haben wir einen tagesausflug nach bhaktapur unternommen, sind im sonnenschein durch kleine gassen und laeden geschlendert, haben alte schoene tempel und plaetze besichtigt und uns zum abschluss einen extrem leckern schokopudding mit bananen gegoennt! in den letzten tagen war es hier sehr kalt. keine sonne und nebel, sodass wir uns wie im winter fuehlten und mehrere schichten tragen mussten, damit es nicht allzu kalt war. heute scheint dagegen wieder die sonne und es ist angenehm warm.
ausserdem waren wir heute zum ersten mal in der schule, was wir ein wenig rausgeschoben haben... (bis jetzt sind alle volontaere mehr oder weniger an dem voellig versciedenem schulsystem gescheitert) aber es lief ganz gut, wir haben erst eine art vorstellungsrunde gemacht, haben uns dann draussen erwaermt und zum schluss haben wir ein wenig sport (staffelspiele) gemacht. den kindern, die sonst nur theoretisch alles aus dem buch lernen, hat das natuerlich sehr viel spass gemacht, ob es den lehrern so gut gefallen hat ist uns jedoch ein wenig zweifelhaft,...aber wir versuche einfach das beste draus zu machen und werden singen, spielen, malen und ein wenig deutschunterricht geben.
naechsten samstag sind wir zu einer nepalesischen hochzeit von mim lals verwandten eingeladen und haben dafuer auch schon ganz viel in der stadt eingekauft,...was hier,wie alles eben, immer ein wenig laenger dauert.
naechste woche werden wir dann auch die fertig genaehten weihnachtskalender fuellen, mit den kindern pudding kochen und uns nach einem mandala malkurs umschauen.

Freitag, 6. November 2009

zur zeit haben wir immernoch sehr viel mit den anzufertigenden profilen zu tun. dazu haben wir bereits auch schon einige familien besucht, deren kinder unterstuetzung erhalten.diese familien "leben" in einem raum, in welchem zugleich auch gekocht wird. zum teil schlafen 5 personen auf engsten raum in zwei betten unter einem kaputten wellblechdach und scheibenlosen fenstern und verdienen sich ihr geld muehsam durch unterbezahlte arbeit in einer der vielen textilfabriken hier (die wiruns auch angeschaut haben), oder sind wegen koerperlicher beeintraechtigung nicht in der lage zu arbeiten. das waren wirklich sehr schockierende einblicke in das leben von vielen leuten hier, die einen sehr traurig machen.

andererseits sind wir zur zeit aber auch damit beschaeftigt ca 150 weihnachtsbilder zusammen mit den kindern fuer die paten zu malen, was seeehr vie zeit in anspruch nimmt.
liebe gruesse und bis bald,
sophie und jule

Mittwoch, 4. November 2009


Budhanilkantha (...zu Festivalzeiten sind die Strassen so voll, dass man kaum vorwaerts kommt..und es gibt 80 Festivals pro Jahr...)

..im Kindergarten (der hier allerdings nichts mit Spielen und Spass zu tun hat sondern ebenso lernen und stillsitzen, wie in der Schule bedeutet...)

Maedchen aus der Schule, deren Namen wir nicht kennen und rechts Archana.

Waschstelle fuer Geschirr, Koerper, Kleidung

Jungenschlafraum

Ess- uns Studierzimmer

Kueche

Maedchenschlafzimmer



Namaste!

Nun sind wir fast schon einen Monat in Budhanilkantha, Nepal, und haben uns schon ganz gut eingelebt, was Alltag, Kultur, religion und Sitten betrifft. Die meiste Zeit verbringen wir zusammen mit 18 Waisenkindern und deren "Eltern" Mim Lal und Gita im "Children Home". 20 Personen leben hier in 7 Zimmern, welche als Schlafzimmer der Eltern, Gebetszimmer, Buero, Jungen- und Maedchenschlafraum, Ess- sowie Studierzimmer und als Kueche dienen. Des weiteren verfuegt das "CHildren Home" ueber eine winzige Dusche mit Toilette. Da das Haus nicht genug Platz zum Spielen, Tanzen und Toben bietet, spielt sich das Meiste auf der grossen Dachterrasse ab, wo u.a. auch Waesche und Lebensmittel getrocknet werden. Der Grund, warum wir euch das alles erzaehlen ist folgender: Nachdem uns Mim Lal von seinen Zukunftsvisionen bzgl. des Kinderhauses erzaehlt hat, ist uns die Idee gekommen einen neuen und farbenfroheren Anstrich des Hauses finanziell zu unterstuetzen. Es liegt uns sehr viel daran das Umfeld der Kinder zu verschoenern, da wir diese einerseits schon sehr liebgewonnen haben und andererseits eine neue Farbdeckung unbedingt notwendig ist!
Wenn wir euch mit unserem Anliegen ueberzeugen konnten, waeren wir euch sehr dankbar, wenn ihr etwas Geld fuer diese Sache spenden wuerdet. Sollte mehr Geld, als die benoetigten 400 Euro zusammenkommen, wuerde dieses fuer Erneuerungszwecke des staubigen Weges zum "Children Home" eingesetzt werden.
Die bankverbindung ist folgende:
Bayrische Hypo- und Vereinsbank AG
Kontonummer: 660942483
BLZ: 70020270
IBAN: DE 40700202700660942438
SWIFT Code/ BIC: HYVEDEMMXXX

Wir moechten ausserdem darauf hinweisen, dass ein Verwendungszweck bei der Ueberweisung angegeben werden muss: "Mandala Children Home"
Falls ein Spender einen Spendennachweis erhalten moechte, ist dies kein Problem, Name und Anschrift muessen lediglich an folgende Adresse geschickt werden: info@nepalkinderhilfe.de
Der Endtermin fuer alle Ueberweisungen ist der 31.12.2009.
Bei weiteren Fragen stehen wir gerne zur Verfuegung: isseinekiwi@yahoo.de sowie julegebhardt@gmw.de

Danke bereits im vorraus,

Jule und Sophie


Und genau das ist der Rundbrief, den wir erstellt haben, um unsere neuste Aktion wahr werden zu lassen. Alles darueber steht ja eigentlich oben...:)
Ausserdem sind wir weiterhin damit beschaeftigt neue Profile zu erstelln und haben schon ueber 60 geschafft*stolz*
Fuer diese Sache besuchen wir nicht nur Schueler in den Schulen sondern auch die Familien zu HAuse, machen Fotos und dokumentieren.
Die restliche Zeit spielen wir mit den Kiddies, was nicht immer gut endet, Kamadindu hatte tatsaechlich eine fuer uns riesige Platzwunde am Kopf nach dem Fussballspielen... Und das hier, ohne Arzt usw. Nichts desto trotz scheint nun alles wieder fast in Ordnung zu sein. Morgen werden wir wieder Familien besuchen und Archanas 11. Geburtstag feiern (..sie bekommt eine rosa Glitzertasche von uns:D) Jetzt werden wir versuchen Bilder auf eine Cd zu bekommen und anschliessend Hausaufgaben machen.
Bis bald,

Sophie und Jule!:)