unsere Busse, , im Bus, unser Dschungelzimmer in Nagarkot, die frau und ihr Kind vor Vairayogini, Bhaktabur Dobur Square
Montag, 25. Januar 2010
Sonntag, 24. Januar 2010
on tour
2.) Nagarkot
Die Reise nach Nagarkot zaehlt als eine der schoensten, die wir bisher ueberhaupt erlebt haben. Nachdem wir eine Weile gebraucht hatten, in dem chaotischen Grossstadttreiben, voller Busse, Autos, Laerm, Leuten usw unseren richtigen Bus zu finden hatten wir es doch letzten Endes geschafft und wurden zu unserem Entsetzen (zu grosse Rucksaecke, die im Passagierraum zu viel Sitz und Stehmoeglichkeiten geraubt haetten) mit ca. 15 anderen Personen aufs Busdach verfrachtet. Das schelmische Schmunzeln der Buscrew und anderer Einheimischer verschwand, als sie sahen, wie gekonnt wir die 2,5m hohe Leiter mit dem fetten Rucksaecken ohne weitere Schwierigkeiten hochkletterten...(haben die vielen Kletternachmittage in der Halle doch ihr Gutes getan;) Nach nicht allzu langer Zeit war der Bus voll besetzt und die Fahrt ging los. Anfangs noch ziemlich verkrampft und von Zeit zu Zeit immer lockerer fuhren wir die Serpentinen durch den Dschungel immer hoeher. Spannend wurde die Sache immer dann, wenn ploetzlisch Gegenverkehr oder Stromleitungen in Augenhoehe erschienen. Auch ruckartige Bremsmanoever waren nicht grade selten.... Trotzdem: Der Ausblick war wunderbar und der Fahrtwind im Gesicht rundum beglueckend:) Dazu gab es ordentlich Sonne und zur Abwechslung mal was Gesundes- Obst- auf dem Busdach. Angekommen in Nagarkot verfolgte uns das Glueck immer noch, wieder kam ein Hotelmitarbieter direkt auf uns (Touris halt...) zu und hat uns bequatscht. Dank guter Erfahrungen in Bhaktapur sind wir direkt mitgegangen und hatten promt wieder einen Gluecksgriff! Wir landeten "At the end of the universe" und hatten einen gigantischen Ausblick auf die 8000 er. In unserem "Dschungelcamp"- so wirkte die ganze Anlage (Bambushuettchen, rustikale Klos und Duschen, viel Holz und Naturzeugs usw.) haben wir ein kleines Zimmer bezogen, was eigentlich nur aus einem riesigen Bett bestand und konnten aus den 2 Fenstern perfekt auf das Himalayapanorama blicken. Besonders schoen war das am naechsten morgen beim Sonnenaufgang!
Gleich nach dem Fruehstueck gings zur Abenteuerfahrt nach Sakhu. Unser Taxisfahrer im angemieteten Minibus begruesste uns mit einem Mangosafttrinkpaeckchen und LOS GINGS!
Wieder mal Serpentinen runter, diesmal mit Loechern, Spalten, Steinen, Sandwegen und rechts und links Schluchten- kurz, nicht fuer Autos geeignet. Trotzallem war die fahrt extrem lustig, wir hatten einigen Spass mit der "Buscrew" und haben am Ende wirklich den Dschungeltempel "Vairayogini" erreicht. Nach zahlreichen Treppenstufen (nicht enden wollend....-.-) bot uns auch von dem Oertchen aus (viele Affen, einer hat uns die ganzen Bananenschalen geklaut..) ein schoener Anblick ins Tal. Wieder im Taxi wurde uns verkuendet, dass es nun auf ein Festival gehe und wir doch sicherlich nichts dagegen haetten sie zu begleiten. Also, warum nicht. Auf ging es nach Sakhu und zum heiligen Fluss. Das 1 monatige Festival ist wieder zu Ehren eines Gottes gewesen, die Menschen badeten zu 100ten im "heiligen Fluss" , um Krankheiten und Hautunreinheiten loszuwerden. Wir haben uns auf Anweisung hin die Haende gewaschen. Die meiste Zeit haben wir jedoch auf dem Basar verbracht und Jule hat sich ein Hennatatoo malen lassen (allerdings unprfessionell, nach 3 Stunden verschwunden....)
Zurueck in Nagarkot mussten wir uns leicht beeilen, um noch vor Sonnenuntergang zurueck in Bahktapur zu sein- das Doerfchen war dann doch fuer 2 Naechte etwas langweilig. So ging es, diesmal von alleine auf das Dach des Busses und im Sonnenuntergang und deismal mit lauter Indimusik zurueck. Mit von der Partie waren zahlreiche jugendliche, die den Ausflug auf dem Busdfach als Datestation nutzten- wirklich lustige Fahrt ;) In Nepal duerfen sich Junge und Maedchen erst nach der Hochzeit zu Hasue besuchen. Haendchen halten und Kuesschen geben zaehlt als hoch ordinaer und ist verpoent- muss streng geheim gehalten werden, halt auf dem Busdach ausgekostet werden xD hihi
Wir haben in der Zeit nur unsere letzten Schokoladenvorraete vernascht.
3.) Bhaktapur
Hier natuerlich wieder im gewohnten Guest- House und im selben Zimmer fuehlten wir uns schon richtig heimisch. Man kannte einige Leute und auch so wusste man gut, wo man am besten essen und faulenzen und shoppen kann;)
So verbrachten wir den naechsten Tag gaaaaanz entspannt und gechillt, haben uns lesend auf Tempelterassen verzogen, Touris beobachtet, eingekauft, Kaffee getrunken (wir sind dabei koffeinabhaengig zu werden..) und den Abend schliesslich wieder bei unserem Lieblingskellner verbracht.
4.) Am 6. Tag unserer Reise ging es (im Passagierraum des Busses) zureuck in die Hauptstadt. Da wir hier nur fuer eine Nacht bleiben wollten leisteten wir uns ein pompoeses Hotel! Das "Kathmandu Guest House" beherbergte unzaehlige Touristen, hatte vergoldete Verzierungen, einen Flachbildfernsehr in der Lounge, eine Bar, Sauna, Massageangebote und jede Menge Zimmer. Sogar die Beatles verschlug es 1968 hier her! Bestimmt nicht in unser Zimmer, das lag im unteren Kostenbereich. In unserem "Revier", in Thamel kennen wir uns ja bestens aus und wussten daher, wo und was und wie wir am schoensten den restlichen Tag verbringen konnten. WIr haben die dritte Filliale unserer absoluten Lieblingsladens gefunden und den passenden ueberdrehten, lustigen Verkaeufer, der uns seine Freundschaft direkt angeboten hat, dazu.
Den Abschlussabend werden wir wohl nicht so schnell vergessen, wir haben endlich mal wieder cocktails getrunken und bei live Musik in einem irish Pub gesessen. Die Nepalesen singen unheimlich hoch, schrill und komisch:) Im angeheiterten Zustand ist das wirklich zum bruellen!
Das Abschlussfruehstueck im "Pumpernickel" wurde mit einem Trauersnickers ueber die wunderschoene Woche abgerundet. Danach ging es zurueck ins Children Home, wo die Kinder unerwartet schulfrei hatten und wir dadurch gleich wieder beschaeftigt wurden.....baaaaaeeehhhh!!!
Was solls, naechste Woche geht es wieder los, diesmal nach Pokhara in die Berge! Spaeter mehr,
Jule und Sophie
Die Reise nach Nagarkot zaehlt als eine der schoensten, die wir bisher ueberhaupt erlebt haben. Nachdem wir eine Weile gebraucht hatten, in dem chaotischen Grossstadttreiben, voller Busse, Autos, Laerm, Leuten usw unseren richtigen Bus zu finden hatten wir es doch letzten Endes geschafft und wurden zu unserem Entsetzen (zu grosse Rucksaecke, die im Passagierraum zu viel Sitz und Stehmoeglichkeiten geraubt haetten) mit ca. 15 anderen Personen aufs Busdach verfrachtet. Das schelmische Schmunzeln der Buscrew und anderer Einheimischer verschwand, als sie sahen, wie gekonnt wir die 2,5m hohe Leiter mit dem fetten Rucksaecken ohne weitere Schwierigkeiten hochkletterten...(haben die vielen Kletternachmittage in der Halle doch ihr Gutes getan;) Nach nicht allzu langer Zeit war der Bus voll besetzt und die Fahrt ging los. Anfangs noch ziemlich verkrampft und von Zeit zu Zeit immer lockerer fuhren wir die Serpentinen durch den Dschungel immer hoeher. Spannend wurde die Sache immer dann, wenn ploetzlisch Gegenverkehr oder Stromleitungen in Augenhoehe erschienen. Auch ruckartige Bremsmanoever waren nicht grade selten.... Trotzdem: Der Ausblick war wunderbar und der Fahrtwind im Gesicht rundum beglueckend:) Dazu gab es ordentlich Sonne und zur Abwechslung mal was Gesundes- Obst- auf dem Busdach. Angekommen in Nagarkot verfolgte uns das Glueck immer noch, wieder kam ein Hotelmitarbieter direkt auf uns (Touris halt...) zu und hat uns bequatscht. Dank guter Erfahrungen in Bhaktapur sind wir direkt mitgegangen und hatten promt wieder einen Gluecksgriff! Wir landeten "At the end of the universe" und hatten einen gigantischen Ausblick auf die 8000 er. In unserem "Dschungelcamp"- so wirkte die ganze Anlage (Bambushuettchen, rustikale Klos und Duschen, viel Holz und Naturzeugs usw.) haben wir ein kleines Zimmer bezogen, was eigentlich nur aus einem riesigen Bett bestand und konnten aus den 2 Fenstern perfekt auf das Himalayapanorama blicken. Besonders schoen war das am naechsten morgen beim Sonnenaufgang!
Gleich nach dem Fruehstueck gings zur Abenteuerfahrt nach Sakhu. Unser Taxisfahrer im angemieteten Minibus begruesste uns mit einem Mangosafttrinkpaeckchen und LOS GINGS!
Wieder mal Serpentinen runter, diesmal mit Loechern, Spalten, Steinen, Sandwegen und rechts und links Schluchten- kurz, nicht fuer Autos geeignet. Trotzallem war die fahrt extrem lustig, wir hatten einigen Spass mit der "Buscrew" und haben am Ende wirklich den Dschungeltempel "Vairayogini" erreicht. Nach zahlreichen Treppenstufen (nicht enden wollend....-.-) bot uns auch von dem Oertchen aus (viele Affen, einer hat uns die ganzen Bananenschalen geklaut..) ein schoener Anblick ins Tal. Wieder im Taxi wurde uns verkuendet, dass es nun auf ein Festival gehe und wir doch sicherlich nichts dagegen haetten sie zu begleiten. Also, warum nicht. Auf ging es nach Sakhu und zum heiligen Fluss. Das 1 monatige Festival ist wieder zu Ehren eines Gottes gewesen, die Menschen badeten zu 100ten im "heiligen Fluss" , um Krankheiten und Hautunreinheiten loszuwerden. Wir haben uns auf Anweisung hin die Haende gewaschen. Die meiste Zeit haben wir jedoch auf dem Basar verbracht und Jule hat sich ein Hennatatoo malen lassen (allerdings unprfessionell, nach 3 Stunden verschwunden....)
Zurueck in Nagarkot mussten wir uns leicht beeilen, um noch vor Sonnenuntergang zurueck in Bahktapur zu sein- das Doerfchen war dann doch fuer 2 Naechte etwas langweilig. So ging es, diesmal von alleine auf das Dach des Busses und im Sonnenuntergang und deismal mit lauter Indimusik zurueck. Mit von der Partie waren zahlreiche jugendliche, die den Ausflug auf dem Busdfach als Datestation nutzten- wirklich lustige Fahrt ;) In Nepal duerfen sich Junge und Maedchen erst nach der Hochzeit zu Hasue besuchen. Haendchen halten und Kuesschen geben zaehlt als hoch ordinaer und ist verpoent- muss streng geheim gehalten werden, halt auf dem Busdach ausgekostet werden xD hihi
Wir haben in der Zeit nur unsere letzten Schokoladenvorraete vernascht.
3.) Bhaktapur
Hier natuerlich wieder im gewohnten Guest- House und im selben Zimmer fuehlten wir uns schon richtig heimisch. Man kannte einige Leute und auch so wusste man gut, wo man am besten essen und faulenzen und shoppen kann;)
So verbrachten wir den naechsten Tag gaaaaanz entspannt und gechillt, haben uns lesend auf Tempelterassen verzogen, Touris beobachtet, eingekauft, Kaffee getrunken (wir sind dabei koffeinabhaengig zu werden..) und den Abend schliesslich wieder bei unserem Lieblingskellner verbracht.
4.) Am 6. Tag unserer Reise ging es (im Passagierraum des Busses) zureuck in die Hauptstadt. Da wir hier nur fuer eine Nacht bleiben wollten leisteten wir uns ein pompoeses Hotel! Das "Kathmandu Guest House" beherbergte unzaehlige Touristen, hatte vergoldete Verzierungen, einen Flachbildfernsehr in der Lounge, eine Bar, Sauna, Massageangebote und jede Menge Zimmer. Sogar die Beatles verschlug es 1968 hier her! Bestimmt nicht in unser Zimmer, das lag im unteren Kostenbereich. In unserem "Revier", in Thamel kennen wir uns ja bestens aus und wussten daher, wo und was und wie wir am schoensten den restlichen Tag verbringen konnten. WIr haben die dritte Filliale unserer absoluten Lieblingsladens gefunden und den passenden ueberdrehten, lustigen Verkaeufer, der uns seine Freundschaft direkt angeboten hat, dazu.
Den Abschlussabend werden wir wohl nicht so schnell vergessen, wir haben endlich mal wieder cocktails getrunken und bei live Musik in einem irish Pub gesessen. Die Nepalesen singen unheimlich hoch, schrill und komisch:) Im angeheiterten Zustand ist das wirklich zum bruellen!
Das Abschlussfruehstueck im "Pumpernickel" wurde mit einem Trauersnickers ueber die wunderschoene Woche abgerundet. Danach ging es zurueck ins Children Home, wo die Kinder unerwartet schulfrei hatten und wir dadurch gleich wieder beschaeftigt wurden.....baaaaaeeehhhh!!!
Was solls, naechste Woche geht es wieder los, diesmal nach Pokhara in die Berge! Spaeter mehr,
Jule und Sophie
Samstag, 23. Januar 2010
on tour
1.) Bhaktapur
So frueh, wie moeglich sind wir am 14. von Budhanilkantha nach Bhaktapur mit unseren riesen Rucksaecken gestartet. Probleme gab es dabei zum Glueck nicht, auch das Umsteigen hat rundum gut geklappt- ein Skipper hat uns direkt in den passenden Bus gerufen.
In Bhaktapur angekommen haben wir auch gleich wieder Hilfe bekommen, ein vorerst sehr netter Student hat uns eine billige und ordentliche Unterkunft im "Khwopa- Guest House" sowie das "Dauerspezialticket" fuer Bhaktapur beschaffen. Anschliessend waren wir bummeln, auf Tempelterrassen rumluemmeln, ESSEN (Schokopudding mit Bananen, Cola, Sandwiches usw...hmmmmmm, lecker!) haben versucht, den laestigen Studenten loszuwerden, der sich selber ueberall mit eingeladen hat und haben die Sonne und den Tag , fern von den kindern, rundum genossen.
Am zweiten Tag waren wir (wie von unserem "Arbeitsalltag gewohnt") ziemlich frueh wach, haben koestlichst gefruehstueckt und sind anschliessend zu dem aeltesten Tempel Nepals, Changu Narayan, gewandert. Mitten auf dem Dubor Square (Tempelmeile) haben wir zu unserer grossen Freude den lieben Studenten wiedergetroffen, der uns strahlend mitteilte, zusammen mit seinem coolen Sonnenbrillenfreund, mit uns nach Nagarkor weiterreisen zu wollen. Wir lehnten dankend ab und wurden mitten auf dem Platz lauthals als "Beaches" (er meinte Bitch) beschimpft. Und weiter ging die Wanderung
Bloed war, dass man vorher nicht wissen konnte, wie steil der Anstieg ist....;) Nichts desto trotz hatten wir unser Ziel erreicht und uns mit "Nutella to go" belohnt :) Mit dem einheimischen ueberfuellten Partybus ging es zurueck in die Stadt. In Bhaktapur angekommen haben wir gleich noch eine Papierfabrik besichtigt, diesmal mit wesentlich netterer Begleitung, und sind anschliessend in das huebscheste Restaurant ueberhaupt essen gegangen! Decken und Matten auf dem Boden- perfekt zum einkuscheln- gemuetliches Licht und ein warmer Tee bildeten einen schoen harmonischen Abgang des Tages.
So frueh, wie moeglich sind wir am 14. von Budhanilkantha nach Bhaktapur mit unseren riesen Rucksaecken gestartet. Probleme gab es dabei zum Glueck nicht, auch das Umsteigen hat rundum gut geklappt- ein Skipper hat uns direkt in den passenden Bus gerufen.
In Bhaktapur angekommen haben wir auch gleich wieder Hilfe bekommen, ein vorerst sehr netter Student hat uns eine billige und ordentliche Unterkunft im "Khwopa- Guest House" sowie das "Dauerspezialticket" fuer Bhaktapur beschaffen. Anschliessend waren wir bummeln, auf Tempelterrassen rumluemmeln, ESSEN (Schokopudding mit Bananen, Cola, Sandwiches usw...hmmmmmm, lecker!) haben versucht, den laestigen Studenten loszuwerden, der sich selber ueberall mit eingeladen hat und haben die Sonne und den Tag , fern von den kindern, rundum genossen.
Am zweiten Tag waren wir (wie von unserem "Arbeitsalltag gewohnt") ziemlich frueh wach, haben koestlichst gefruehstueckt und sind anschliessend zu dem aeltesten Tempel Nepals, Changu Narayan, gewandert. Mitten auf dem Dubor Square (Tempelmeile) haben wir zu unserer grossen Freude den lieben Studenten wiedergetroffen, der uns strahlend mitteilte, zusammen mit seinem coolen Sonnenbrillenfreund, mit uns nach Nagarkor weiterreisen zu wollen. Wir lehnten dankend ab und wurden mitten auf dem Platz lauthals als "Beaches" (er meinte Bitch) beschimpft. Und weiter ging die Wanderung
Bloed war, dass man vorher nicht wissen konnte, wie steil der Anstieg ist....;) Nichts desto trotz hatten wir unser Ziel erreicht und uns mit "Nutella to go" belohnt :) Mit dem einheimischen ueberfuellten Partybus ging es zurueck in die Stadt. In Bhaktapur angekommen haben wir gleich noch eine Papierfabrik besichtigt, diesmal mit wesentlich netterer Begleitung, und sind anschliessend in das huebscheste Restaurant ueberhaupt essen gegangen! Decken und Matten auf dem Boden- perfekt zum einkuscheln- gemuetliches Licht und ein warmer Tee bildeten einen schoen harmonischen Abgang des Tages.
Mittwoch, 13. Januar 2010
Sonntag, 10. Januar 2010
Nagi Gumba
Schon sehr frueh, gegen 8 Uhr, haben wir uns zusammen mit den Kindern, Mim Lal, Gita und dem Cousin von ML auf den Weg zum Picknick gemacht. Mit nuechternem Magen und eher schwerem Gepaeck ging es dann die naechsten drei Stunden mit Kindern an den Haenden den Berg hinauf quer durch den Dschungel zum buddhistischen Moenchskloster. Die Tour wurde umso anstrengender fuer die Kinder, weil die sich fuer das "grosse Picknick" natuerlich bestmoeglich herausgeputzt hatten. Stoeckelschuehchen, Lippenstift, Nagellack, Haarreifen, Ohrringe, Glitzerspangen, alles war dabei! Bloss gut hatten wir wieder unsere guten Outdoorklamotten an... ;) Ein Tieger ist uns nicht begegnet, dafuer viele Papageien und riesige gruene Buesche, Straeucher, Baeume- in der Regenzeit muss es noch viel faszinierender aussehen.
Als wir gegen 11 Uhr unser Ziel, Nagi Gumba, erreichten waren alle ausgehungert. Bloss gut, dass wir genuegend Juira, Cola, Bohnen, Huehnchenfleisch, Tomatenbrei(?), Kartoffelcurry und Cracker fuer alle hatten. (Danke nochmal an alle Spendern)
Anschliessend wurde beim grossen Picknick vor allem Federball und Brettspiele gespielt oder einfach nur gejammert, wie anstrengend die Reise doch war. Jule und Sophie sassen vorwiegend faul in der Sonne, unter den unheimlich vielen Gebetsfahnen und haben den gigantischen Ausblick genossen. Der Hoehepunkt war die Messe der Moenche im Tempel. Mit mystischen Sprechgesaengen riefen sie Buddha in ihre Mitte. Unterstuetzt wurde diese Zeremonie durch das Blasen mehrere Hoerner- Gaensehautfeeling fuer uns!
Der Heimweg gestaltete sich weniger anstrengend. Bergab mit leichtem Gepaeck erreichten wir das Children Home gegen 16Uhr, es war ein wirklich schoener Tag. Noch heute schmerzen allen faulen Nepalesen die Fuesse (bei den Maedels nachvollziehbar), sie muessen sich ausruhen und vieeeeel schlafen.
Als wir gegen 11 Uhr unser Ziel, Nagi Gumba, erreichten waren alle ausgehungert. Bloss gut, dass wir genuegend Juira, Cola, Bohnen, Huehnchenfleisch, Tomatenbrei(?), Kartoffelcurry und Cracker fuer alle hatten. (Danke nochmal an alle Spendern)
Anschliessend wurde beim grossen Picknick vor allem Federball und Brettspiele gespielt oder einfach nur gejammert, wie anstrengend die Reise doch war. Jule und Sophie sassen vorwiegend faul in der Sonne, unter den unheimlich vielen Gebetsfahnen und haben den gigantischen Ausblick genossen. Der Hoehepunkt war die Messe der Moenche im Tempel. Mit mystischen Sprechgesaengen riefen sie Buddha in ihre Mitte. Unterstuetzt wurde diese Zeremonie durch das Blasen mehrere Hoerner- Gaensehautfeeling fuer uns!
Der Heimweg gestaltete sich weniger anstrengend. Bergab mit leichtem Gepaeck erreichten wir das Children Home gegen 16Uhr, es war ein wirklich schoener Tag. Noch heute schmerzen allen faulen Nepalesen die Fuesse (bei den Maedels nachvollziehbar), sie muessen sich ausruhen und vieeeeel schlafen.
Mittwoch, 6. Januar 2010
Neujahr
Mit dem Besuch Pashnupatinaths haben wir zusammen mit Navin das Jahr 2009 ausklingen lassen. Der Tag war interessant und lustig. Er hat uns voller Ueberzeugung die Geschichten der einzelnen Goetter, die Funktionsweisen der Reinkarnation, die Stufen des Lebens und vieles mehr erklaert. Unser letztes Ziel an dem Tag war der Tempel, der zu Ehren von Shivas Frau erbaut wurde. Er wurde um den Popo der Ehefrau gebaut. Dieser ist nach ihrem Tod auf den Boden, genau an dieser Stelle gefallen, nachdem Shiva den Leichnahmen zerstueckelt hat. Wer nun besonderes Glueck hat besucht den Tempel an einem Tag an dem der Popo offen ist, dann kann man hineinfassen und wenn man noch mehr Glueck hat etwas finden. Navin hatte schon 2 Mal sehr viel Glueck, hat einmal eine Banane und einmal ein Erdbeerbonbon gefunden.
..Und dabei soll man ernst bleiben....;)
Am 31.12., nach einem gemuetlichen Besuch beim Italiener "fire and ice" (die beste pizzaria kathmandus, so der reisefuehrer) mit Wein und kleinen Leckerein sind wir am letzten Tag des alten Jahres gutgelaunt mit 11 Pizzen, Cola und einem Neujahrskuchen ins Children Home gefahren. Die etwas beklommene Stimmung (keiner hatte eine Ahnung, wie man denn Silvester nun feiert) verschwand nach dem Essen und spaetestens beim anschliessenden Tanzen gaenzlich. Mim Lal hatte indische Tophits aufgelegt und die Lichterketten von Weihnachten konnten nochmals zum Einsatzt kommen (denn auch der Strom kam zum Gluck gegen 9, als die "Party" begann) Nachdem sich alle ausgetanzt hatten folgten bis Mitternacht schreckliche nepalesische Aktion- Liebesfilme, bei denen wir kein Wort verstanden, trotzdem zur richtigen Zeit lachten, ernst oder traurig schauten. Als um Mitternacht dann aber fast keiner Lust hatte sich von dem Film loszureissen und auch von dem Dach aus nur 6 Raketen zu sehen waren wurde unsere Stimmung dann doch etwas getruebter...
Der Neujahrskuchen wurde angeschnitten, gerecht aufgeteielt und ein "Happy Birthday" fuer das Neue Jahr gesungen.
Nachdem die Filme zu Ende waren gingen auch wir gegen um 2 schlafen.
An der Stelle nochmal ein FROHES NEUES JAHR AN ALLE!
Der Neujahrstag erwartete uns (die aussergewoehnlich lange schliefen) mit strahlendem Sonnenschein. Ein tolles Fruehstueck (es gab neben dem Reis auch Schokolade und Orangen) auf der Dachterrasse entschaedigte fuer die etwas lahmere Party und lies zuversichtlich ins Jahr 2010 blicken!
Seither waren wir wieder in der carpet factory um Profile zu erstellen und Kinder zu befragen, haben reports geschrieben und uns an die buerokratischen Sachen bzgl. der Spendenaktion gemacht. Ausserdem geht es Jule grade eher schlecht, Sophie war deshalb heute das erste mal alleine in down town und hat sich bei der tour quer durch Kathmandu komplett verirrt. Zum Glueck gibt es so viele nette junge Maenner, die einem schon von ganz alleine Hilfe anbieten......
Als Belohnung hat sie das post office am Ende doch noch gefunden und konnte ihr Paeckchen entgegen nehmen! (Danke nochmal;)
]Naechsten Samstag beginnen die verschobenen Ferien. Wir werden sie mit einem Picknick einleiten und dafuer auf einen Berg wandern, zu einem Kloster bei dem man bei schoenem Wetter das gesamte Tal ueberblicken kann. Ein Kino und Tempelbesuch sind auch geplant, bevor wir uns naechsten Donnerstag endlich auf den Weg zu unserem ersten Trek machen.
Das Wetter ist wunderschoen warm, wir im Fruehling, die Gluecksvoegel zwitschern jeden Morgen und unsere Oma ist wirklich eine Alkoholikerin- erklaert vieles.
Der Opa geizt immer noch nicht an guten Manieren (wie so wenige hier) und Mandu laedt sich immer oefter die Lamas zum gemeinsamen Beten ein.
Namaste!
..Und dabei soll man ernst bleiben....;)
Am 31.12., nach einem gemuetlichen Besuch beim Italiener "fire and ice" (die beste pizzaria kathmandus, so der reisefuehrer) mit Wein und kleinen Leckerein sind wir am letzten Tag des alten Jahres gutgelaunt mit 11 Pizzen, Cola und einem Neujahrskuchen ins Children Home gefahren. Die etwas beklommene Stimmung (keiner hatte eine Ahnung, wie man denn Silvester nun feiert) verschwand nach dem Essen und spaetestens beim anschliessenden Tanzen gaenzlich. Mim Lal hatte indische Tophits aufgelegt und die Lichterketten von Weihnachten konnten nochmals zum Einsatzt kommen (denn auch der Strom kam zum Gluck gegen 9, als die "Party" begann) Nachdem sich alle ausgetanzt hatten folgten bis Mitternacht schreckliche nepalesische Aktion- Liebesfilme, bei denen wir kein Wort verstanden, trotzdem zur richtigen Zeit lachten, ernst oder traurig schauten. Als um Mitternacht dann aber fast keiner Lust hatte sich von dem Film loszureissen und auch von dem Dach aus nur 6 Raketen zu sehen waren wurde unsere Stimmung dann doch etwas getruebter...
Der Neujahrskuchen wurde angeschnitten, gerecht aufgeteielt und ein "Happy Birthday" fuer das Neue Jahr gesungen.
Nachdem die Filme zu Ende waren gingen auch wir gegen um 2 schlafen.
An der Stelle nochmal ein FROHES NEUES JAHR AN ALLE!
Der Neujahrstag erwartete uns (die aussergewoehnlich lange schliefen) mit strahlendem Sonnenschein. Ein tolles Fruehstueck (es gab neben dem Reis auch Schokolade und Orangen) auf der Dachterrasse entschaedigte fuer die etwas lahmere Party und lies zuversichtlich ins Jahr 2010 blicken!
Seither waren wir wieder in der carpet factory um Profile zu erstellen und Kinder zu befragen, haben reports geschrieben und uns an die buerokratischen Sachen bzgl. der Spendenaktion gemacht. Ausserdem geht es Jule grade eher schlecht, Sophie war deshalb heute das erste mal alleine in down town und hat sich bei der tour quer durch Kathmandu komplett verirrt. Zum Glueck gibt es so viele nette junge Maenner, die einem schon von ganz alleine Hilfe anbieten......
Als Belohnung hat sie das post office am Ende doch noch gefunden und konnte ihr Paeckchen entgegen nehmen! (Danke nochmal;)
]Naechsten Samstag beginnen die verschobenen Ferien. Wir werden sie mit einem Picknick einleiten und dafuer auf einen Berg wandern, zu einem Kloster bei dem man bei schoenem Wetter das gesamte Tal ueberblicken kann. Ein Kino und Tempelbesuch sind auch geplant, bevor wir uns naechsten Donnerstag endlich auf den Weg zu unserem ersten Trek machen.
Das Wetter ist wunderschoen warm, wir im Fruehling, die Gluecksvoegel zwitschern jeden Morgen und unsere Oma ist wirklich eine Alkoholikerin- erklaert vieles.
Der Opa geizt immer noch nicht an guten Manieren (wie so wenige hier) und Mandu laedt sich immer oefter die Lamas zum gemeinsamen Beten ein.
Namaste!
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