Die 6 stuendige Busfahrt(fuer 200 km) war im Gegensatz zur Letzen nach Pokhara wesentlich angenehmer. Neben Dreck, Laerm, unzaehligen Schlagloechern gab es fuer uns naemlich auch eine Ziege an Bord, die bei allen Passagieren fuer gute Stimmung gesorgt hat (der Gestank wurde mit der Zeit nur recht penedrant..) und den Besuch in einem der vielen tibetischen Fluechtlingslager. Auch hier werden Kinder ueber die Organisation unterstuetzt und somit von uns interviewt und diesmal fotografiert.
Es war beeindruckend.
In Pokhara angekommen haben wir uns bei einem Stadtbummel entlang der Touristenstarsse einen "Bunten" gemacht und ein paar Mitbringsel ergattert. Anschliessend gab es Dahl und die langersehnte Dusche mit heissem Wasser.
Der naechste Morgen begann fuer uns bereits um 4 Uhr. Wir bewaffneten uns mit Stirnlampe, Wanderschuhen und dicken Jacken und los ging es auf die Wanderung zum Aussichtspunkt im benachbarten Sarankot. Man beachte dabei, dass es dunkel und kalt war und wir mit leerem Magen stetig unzaehlige Treppenstufen bergauf mussten. Aber jajaaaa, wir hatten es geschafft und waren nicht zu spaet, um den spektakulaeren Sonnenaufgang ueber den 8000er zu sehen. Zusammen mit einem dutzend Japanern kamen wir uns zwar reichlich laecherlich vor, haben die Situation aber gekonnt ueberspielt indem wir einfach mit gepost und mit fotografiert haben:)
Der restlihce Tag (nach einem ausgieeeebigen Fruehstueck!) brachte viel Arbeit in den Schulen. Wie schon im Fluechtlingscamp haben wir auch hier vor allem, um unsere Webseite zu erneuern, neue Bilder geschossen und interviewt.
Am dritten Tag wurden wir dafuer mit einem gigantischen Blick auf das Anapurnamassiv belohnt! Nach dem Aufstieg zur "Worl- Peace Pagoda" konnten wir im Sonnenschein und bei blauem Himmel jegliche Gipfel bestaunen- es war sogar besser, als der Anblick den Tag davor im Sonnenaufgang!:) Anschliessend ging es zu einem Wasserfall und einer Hoehle. Der Wasserfall war in Ordnung und die Hoehle eher ein wenig sinnlos ;) Es war mal wieder Stromausfall und Mim Lal hatte keine Taschenlampe fuer noetig gehalten. Deswegen standen wir in einer komplett dunklen Hoehle mit Fledermaeusen und riesigen Steinen uberall. Andere Touristen waren so guetig uns zu leuchten sonst haetten wir uns wahrscheinlich noch kompeltt verirrt... Ueber einen Spezialweg von Mim Lal sind wir nach einer halben Stunde gluecklicher Weise wieder ans Tageslicht gekrabbelt. Waeren wir einige Zentimeter Bauchumfang dicker gewesen waeren wir wohl steckengeblieben. Wieder mal hat sich das Kletterhobby ausgezahlt...
Am Nachmittag waren wir faulenzen, auf dem beruehmten See rudern (treiben...) und essen.
Den Abschluss bildete die endlose Fahrt zurueck. Diesmal sassen wir ganz hinten im Bus, weshalb uns die Schlagloecher permanent hopsen und andere Fahrgaeste kotzen liessen. Es war nach ein paar Stunden nicht mehr soo lustig. Aber naja, ist ja geschafft:)
Bis bald!
Freitag, 5. Februar 2010
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